Spätsommer

Spätsommer

Der Sommer ist verbrannt
und liegt in letzter Glut.

Wie schwere Träume
tropfen Früchte von den Ästen
und in der Luft sinnt Rauch
über vergangene Feste.

Die Schatten drängen mild,
wie Erinnerung in Düfte …
der Himmel spendet sein Blau,
als ob er um das Grau schon wüsste.

Die Welt sie webt einen Traum
im Licht des nie Verstandenen,
sie scheidet klug in Zeit und Raum
und reift im ewig Unerkannten.

Der Sommer ist verbrannt
und wärmt mit letzter Glut.

PGF 08/16

5 Kommentare zu “Spätsommer

  1. Tolles Stimmungsbild, sehr schön. Was aber gar nicht geht, rein technisch, ich mein, rein klanglich, ist die letzte Strophe – „Verstandenen“ auf „Unerkanntenem“. Das klingt nach einem Reim, ist keiner, soll wahrscheinlich auch keiner sein, aber wirkt in meinen privaten Augen arg holperig. Doch wie gesagt: Der Rest ist sehr stark.

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