Coming Soon …

Da die Arbeiten an der „Rückkehr“ eifrig voran gehen einige Infos (Kommentare erwünscht 😉 ):

Ich werde, um am Kindle-Storyteller-Wettbewerb teilnehmen zu können, die „Rückkehr“ anfangs exklusiv über Amazon vertreiben. Es ist Vorraussetzung, dass man für 90 Tage im KDP-Programm gelistet bleibt.
Leser die über Weltbild, Tolino oder ebook.de die „Heimkehr“ gelesen haben, müssen bis Mitte Dezember warten oder auf den Print zurück greifen.
Versteht man, als Leser, solch eine Entscheidung?
Oder wünscht man sich freie Wahl?

Für Rezensenten wird es dieses mal kein direktes Exemplar geben, sondern einen Gutschein.
Weshalb das denn?
Die meisten Exemplare habe ich über Amazon verkauft, welches mit „Verifizierter Käufer“ für die Qualität der Rezensionen zu sorgen sucht. Verschenke ich Exemplare erscheinen diese Leser nicht als Verifiziert. Es könnten also gekaufte Bewertungen zu sein. Der Gutschein sorgt für die Verifzierung. Da er dem Kaufwert entsprechen wird, handelt es sich nicht um eine Begünstigung.
Gute Lösung?

Preis: Der ebook-Preis bleibt. Der Print wird dieses Mal möglicherweise teuerer, weil ich nicht mehr über kleine Schrift Seiten sparen werde, um den Preis niedrig zu halten. Die kleine Schrift hat mir zu viel Ärger und Unmut eingebracht.
Am Print verdient ein Autor etwa 10%. Beim Ebook beträgt der Gewinn zwischen 35 und 70 % je nach Wahl.
Sind die Preise für Bücher nachvollziehbar?

Beim Lektorat werde ich dieses Mal, schweren Herzens andere Wege gehen. Zum einen da Dr. Komma mittlerweile stärker auf Unternehmensberatung ausgerichtet ist, zum anderen, weil es immer wieder Kritik an der Rechtschreibung gab. Konnte ich in vielen Fällen nicht nachvollziehen, aber …
Ich hoffe Amazon geht irgendwann auf meinen Vorschlag ein, dass das Lektorat unter den „Mitwirkenden“ aufgeführt wird. Das bremst, wie ich hoffe die Hobby-Germanisten die sich gerne auf Selbstverleger stürzen.

Da das Budget, wie immer knapp ist, wird für Werbung nicht viel bleiben. Ich werde mich, wie bei der „Heimkehr“ verstärkt über Twitter betätigen (was keine schlechte Wirkung hat), auf Rezensenten hoffen und die ein oder andere Tageszeitung beknien.
Worauf begründet ihr Eure Kaufentscheidung?
Ich habe mittlerweile das Gefühl Mundpropaganda spielt eine größere Rolle, als Bewertungs-Foren.

Der Übergang aus dem Kämmerchen in die Öffentlichkeit ist immer heikel. Das ist der Moment in dem ich mir einen Verlag wünsche und Autoren verstehe die mit Abschluss des Manuskriptes ihre Arbeit beendet sehen.
Ich habe auch dieses Mal geschwankt, ob ich mich nicht an einen Verlag oder an einen Literaturagenten wenden soll, allein mir fehlt der Glaube, der mir in meine Arbeit nicht fehlt …

10 Kommentare zu “Coming Soon …

  1. „Ich habe mittlerweile das Gefühl Mundpropaganda spielt eine größere Rolle, als Bewertungs-Foren.“
    Da ist auf jeden Fall was dran, hört man zumindest immer wieder mal von Verlagen, die zwischen den diversen Bewertungen bzw. Rezensionen und den Verkäufen nur bedingt einen Zusammenhang herstellen können.

  2. Ja, die Preisdiskrepanz zwischen E-Book und Print nervt kolossal. Ich gehe grade denselben Weg wie Du, nur dass mein Fantasy-Jugendbuch auch noch bebildert ist. Dadurch wird die Print-Ausgabe für Selbstverlegtes irrsinnig teuer, obwohl ich sogut wie nichts an einem Verkauf verdiene. Dann kann ich ja nicht das E-Book zu einem Zehntel des Preises verkaufen, muss also auch etwas teuerer sein – und daran verdient sich ganz gut. Hat schon was extrem surreales.
    Also: Ich verstehe Deine Entscheidung natürlich.
    Auch das mit dem Gutschein halte ich für eine gute Lösung. Noch besser fände ich, wenn die Rezensatoren gefälligst Deine Bücher selber kaufen 🙂
    Was nun wichtiger ist – Mundpropaganda oder Rezis – kann ich nicht sagen. Nur, dass mir solche Publikumspreise nicht behagen: Bei dem storyteller-Ding gewinnt nicht der bessere Text, sondern der sozial am besten vernetzte.
    Und schließlich zu Fitzek: Eigentlich kann der Mann super schreiben, hat gute Themen und spannende Geschichten. Aber er geht mir tierisch auf die Nerven (auch ich habe nicht mehr als 3 geschafft), weil ich immer das Gefühl habe: Er verarscht mich als Leser, legt keine falschen Spuren sondern schreibt einfach falsche Infos.
    Egal: Ich wünsche Dir jedenfalls von Herzen Erfolg!

    • Danke Dir für deinen Kommentar und die Wünsche!
      Deine Publikumspreis-Skepsis teile ich, in diesem Fall fand ich den Preis: ein Werbebudget im Umfang von 10000,- €, spannend.
      Das ist wohl der Betrag, den man aufwenden müsste, um ein Buch in allen Bereichen gut zu entwickeln.

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