Die Zerstörung

Unser Bedürfnis nach Sicherheit, ist das eigentlich Zerstörende auf der Welt.
Alles was wir schaffen, um unser Leben abzusichern führt zu Umweltzerstörung, zu Krieg, zu Einsamkeit, zu Ausgrenzung, zu Leid.
Wir konservieren, organisieren, betonieren.
Wir wollen die immer gleiche Nudelpackung im immer gleichen Regal, zu welchem wir über die immer gleiche Straße mit dem immer gleichen Auto fahren wollen.
Wir klammern und halten und es ist eine furchtbare Angst vor der Leere, vor dem Mangel die uns antreibt.
Unser Bedürfnis nach Sicherheit entspricht unserer Angst und diese Angst müssen wir fühlen und verstehen.
Damit wir loslassen lernen. Vielleicht zaghaft, vielleicht zögernd, aber wir werden Wärme spüren, wenn wir uns dem Leben anvertrauen, denn das Leben … wer hat uns denn hervor gebracht?
Ist es nicht schön eine schwere, eine sehr schwere Last, die man lange getragen hat endlich los zu lassen?
Nicht fallen lassen! Das wäre auch Zerstörung.
Weicher: Was uns das Leben in die Hände gelegt hat, dem Leben wieder in die Hände legen, im ewigen Fluss.

PGF 06/16

2 Kommentare zu “Die Zerstörung

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