Paradox

Ich bin entspannt.
Also eigentlich bin ich es nicht, weil ein anstrengender, konfliktreicher Tag hinter mir liegt und ich eher „todmüde“ schreiben müsste.
Aber ich bin entspannt, weil ich mich auf das Spiel später freue.
Auf welches ich mich wahrscheinlich gar nicht freuen dürfte, bei allem Elend, bei aller Dummheit, welche gerade über die Welt flutet.
Aber ich freue mich trotzdem, weil ich gestern das Manuskript zur „Rückkehr“ in einer ersten vernünftigen Form abgeschlossen habe und jetzt ein paar Tage ausruhen kann, ehe der letzte Feinschliff vor den Probelesern kommt.
Aber wahrscheinlich ist das Skript gar nicht abgeschlossen, sondern ich bin nur zu beschränkt, um zu sehen, dass es gar nicht taugt.
Aber ich ruhe mit trotzdem aus, weil ich mein Bestes gegeben habe und damit will ich zufrieden sein!

PGF 06/16

7 Kommentare zu “Paradox

  1. Dieser Moment der Zufriedenheit mit dem, was man gerade getan hat, ist mindestens genauso wichtig, wie die Fähigkeit, kritisch an die eigene Leistung heranzugehen. Aber ohne die Freude an der eigenen Leistung funktioniert es auf die Dauer nicht.

  2. Zur Feier des Tages habe ich mir jetzt endlich auf amazon Deine Heimkehr geholt – ich bin gespannt. Also, Harry, Steppenwölfe freuen sich nicht auf Fußball 🙂

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