Fühlen

Fühlen

Nicht erstarrt, in einer Schablone.

Sondern fühlen, wie fließendes Wasser –
stürzend, gebremst,
auch dünn –
aber immer weiter:
lebendig, klug,
von Felsen geformt
Widerstand überlistend.

Breit und kräftig,
weit verzweigt, wissend,
frisch und belebend,
zwischen Wiesen,
zwischen Bergen,
als letzter Quell einer Oase …

Fühlen ist Kraft.

PGF 05/16

2 Kommentare zu “Fühlen

  1. Betrachte ich die Gesellschaft, sehe, wie si die Wasserläufe begradigen, Wasser für Mühlen für sich nutzen, Teiche für die Zucht, Gräben für die Ernte ableiten. Und manche, die weit weg vom Wasser leben wollen, sind auf der Flucht, manche kriegen nicht genug davon, dass sie darin ertrinken. Doch irgendwann tritt das Wasser über die Ufer und sucht sich seinen natürlichen Verlauf.

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