Versagensängste

Ich – ich stotterte,
aber von meinen Händen
tropfte die Wahrheit, wie Schweiß.

Ich blieb sie schuldig,
obwohl ich unschuldig war,
aber ich zweifelte.

Meine Augen flehten,
aber meine Zunge –
die stolperte

über Gedanken die –
die zu groß waren
für meinen Kopf:

den gesenkten.
Der Blicken wich
die meine Augen suchten,

meine unsteten, wandernden Augen,
die immer Liebe suchen.
Sie sind schreckhaft …

Sie sehen viel zu viel:
Lügen, Angst, Abgründe.
Mein Herz hämmerte

wie ein Ertrinkender,
in die Wellen
mit hilflosen Händen- statt:

Unter Wasser atmen
Licht verströmen,
die Seele so groß wie das All.

PGF 05/16

3 Kommentare zu “Versagensängste

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