Atem

Ein Atmen in allem

Die Felder liegen ruhig
und atmen die Nacht,
der Wind hebt und
senkt sich sacht.

Die Tiden der Felsen verbergen sich,
der Mond verschweigt seine Kraft.

Es scheint als habe er nur die Meere für sich,
aber das Gestein unterliegt seiner Macht.

Die Zweige umfließt der eine Hauch,
er kräuselt den stillen Teich,
er ist auch in Dir – lausche still
er macht die Seele weich.

PGF 02/16

***

Anm.: Der Umfang der Erde schwankt, am Äquator gemessen bei Vollmond, um 50 cm.

5 Kommentare zu “Atem

  1. Wertester, das ist wundervoll! Ich lese, schlucke und staune. Frage mich, ob Sie je sommerig meine Hängematte mit mir teilten. In Vollrundhofnächten meine ich dann immer das mondende Athem zu spüren und gleich allem durchdringt es mir die Brust. Dieses Gefühl haben Sie hier nur viel besser verdichtet. Danke dafür und herzliche Grüße, die Ihre, lächelnd nun, da Sie ja tatsächlich manchmal bei mir weilten, zumindest in Buchform.

    • Moment – Werteste – können se, den Fuß mal ein bisschen nach rechts nehmen, da danke, dann kann ich mit dem Bein … Den Arm hoch legen? Ja, geht. Geht das für ihren Kopf. Haben se die Getränke kalt gestellt? Ich liege jetzt gerade gut. Ne, aber zwei gute Bücher. Also dann schaukeln wa mal.

      Ihr Hänge-Kumpel vom See feiernd abendlich

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s