Der Saum

Der Tag löst sich im Osten vom Rand und fällt in den dunklen Schoß der Nacht.
Die Welt wirkt verletzlich, weil Helden sterben und Flüchtige keine Heimat finden.
Die Wölfe rotten sich zusammen im Schatten der Dome.
Zwischen den Tagen liegt nur Nacht.

Die Stunden verstecken sich im Regen.
Müde Hände versuchen sich an der Welt, aber sie ist zu mächtig.
Die stillen Stimmen verschluckt sie ohne Widerhall.
Gerede füllt den weiten Saal.

Die Liebe ist wie das Laub aus der Welt verschwunden.
Am Rand kippt die Welt immer ins Dunkel.
Aber am Saum des kommenden Tages,
liegt sie in zärtlichem Licht.

PGF 01/16

10 Kommentare zu “Der Saum

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