Nebel

In diesen Tagen kennt der See kein Licht.
Der Tag beginnt … und endet grau.
Für viele ein Grund,
nicht am See leben zu wollen.

Ich mag es.
Ich mag, wie der Nebel
vom Morgen an die Welt einhüllt
und versteckt.

Als würde sie nicht weiter gehen,
als bis zum Eingang der Siedlung.
Dahinter?
Das unbedeutende Nichts.

Käme aus dem nahen Wald
ein weißbärtiger Druide
mit Zauberstab und magischen Kräutern,
ich würde mich nicht wundern.

Ich würde ehrfürchtig lächeln
und meine Scheite Holz
aus dem Schuppen nehmen,
die trockene Wurst vom Balken.

Würde nach dem Nebel sehen,
der über die Wiesen zieht
um die Häuser schweigt,
und mich in meinem an den Ofen setzen.

PGF 12/15

9 Kommentare zu “Nebel

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