Die Alten

Die Sorgende

An manchen Tagen –
du sagst: den reichen –
setzt du dich nie!
Tröstest, kochst, hältst alles rein;
ich sehe deine Knochen schmerzen,
doch du lächelst,
sagst: das muss so sein.

An manchen Tagen
scheinst du fast unsterblich,
unentbehrlich, bist du gewiss!
Aber am Abend
seien wir ehrlich,
denkst du nicht manchmal:
ewig geht´s nicht.

Vielleicht deshalb,
stehst du jeden Morgen gerne auf.
Nimmst Teil am großen Werden:
am alle Planeten erfassenden,
geheimnisvollen Lauf.

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