Für die Jüngeren:

Verrückte Sachen haben Musiker/Künstler früher gemacht:
Statt über dicke Knarren, dicke Titten und dicke Autos zu rappen, haben die sich mit politischen Appellen lächerlich gemacht.
Ich meine, für das Konsumverhalten war das natürlich abträglich. Statt gedankenlos zu konsumieren, haben sich die Leute plötzlich Gedanken zu Krieg und Umwelt gemacht.
Aber die letzten Jahre waren erfolgreich. Nachdenken ist aus dem Musik-Geschäft komplett verschwunden. Gute Laune, Herzschmerz, Helene-Ohrbluten-Fischer, Ghetto-Idyll deckt alles ab.
Musiker die sich politisch äußern werden nicht gefördert oder geben den Pathos freiwillig auf. (Gangster-Rap hat nix mit einem politischen Statement zu tun, dass ist ein soziologischer Notfall.)

Also für die Alten zum schwelgen und für die Jungen zum wundern 😉 :

5 Kommentare zu “Für die Jüngeren:

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