Die Kante

Eigentlich ist es keine kreative Pause oder Schreibblockade oder stille Klausur, sondern Erschöpfung warum ich gerade nichts eigenes zu posten habe.

Erschöpfung die daher kommt, dass ich gerade viel arbeite und darin auch Samstagsdienste eingeschlossen sind.

„Aber die Kreativität!“ Der Gedanke wäre nahe liegend. Vielleicht, wenn meine Arbeit eine andere wäre. Im Moment ist die: Menschen, zusammen mit anderen Berufsgruppen, aus dem künstlichen Koma zurück ins Leben holen.

Wäre schöne Zeilen schreiben besser – wichtiger?

Dieser Gedanke ist – wie eine harte Kante auf der man schlafen muss. Man kommt nicht zur Ruhe, man zappelt und wuselt und will die Augen nicht öffnen, weil träumen so schön ist … aber man ist wach und weiß –

Ich glaube es ist eine Frage von Epochen: Epochen in denen man seinen Dienst an der Lebenswirklichkeit leisten muss und Epochen in denen die geistige Welt ihre Forderungen stellt. Alles ist gut, wenn die Epochen nicht aufeinander treffen, sondern wie ruhiger Atem ineinander übergehen …

„Zweierlei Gnaden“ der alte Dichterfürst hat alles gewusst …

„A apple a day …“ sagt der Engländer. Ich muss wohl „Ne Zeile am Tag …“ daraus machen und mich damit begnügen 😉

2 Kommentare zu “Die Kante

  1. Wie gut ich deine Gedankengänge nachvollziehen kann, da ich das, was du beschreibst, sehr häufig genauso erlebt habe.
    Ich wünsche dir Kraft und Kreativität gleichermaßen.
    Mitfühlende Grüße!

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