Willensfreiheit

Unsere Willensfreiheit beschränkt sich auf die bescheidene Frage: Willst Du leben oder nicht? Alle anderen Dinge unseres Daseins sind viel zu multifaktoriell, um von eigener Gestaltung ausgehen zu können.

Auch das Leben und Sterben kann determiniert sein. Aber, wenn der Mensch erwacht, wenn er beginnt das Leben nicht als Spiel, sondern als Abfolge von Prüfungen zu begreifen, dann spürt er diesen Notausgang. Und spürt den mutigen Willen weiter zu machen – und manchmal ist es nur Mutwillen …

In diesem Einen ist sein Wille frei, solange ihm Zeit gegeben ist.

Dass dies eine, seine Freiheit und Würde war, spürt er häufig erst, wenn das letzte Sandkorn fällt.

PGF 10/15

5 Kommentare zu “Willensfreiheit

  1. Hallo!
    Vielleicht ein wenig zuuuu kurz für dieses umfassende Thema.
    Außer Schopenhauer (Die Welt als Wille und Vorstellung), hat mMn William James lesenswerte Gedanken dazu (The Will to Believe), obwohl sein genereller Positivismus nicht gefällt.
    Grüße

  2. spannend, spannend… „das leben als abfolge von prüfungen“? hmmm. „kein spiel“? aber warum nicht? ob man es so oder so sieht – letztlich ändert es nichts daran, wohin es führt.
    ja, ein umfassendes thema, das du hier anreißt.
    regt an zum weiterdenken.
    liebe grüße zur nacht!

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