Gott sei Dank!

(ACHTUNG! BÖSE)

Die „Herdprämie“ ist weg.
Endlich können wir daran arbeiten, dass die Hebamme das Baby gleich behält (Eltern sind mittlerweile so ungeschickt beim waschen und wickeln).
Wenn es sechs Wochen ist, kann es schwupsdiwups in die Krippe (Eltern sind einfach überfordert mit der Früherziehung, das ist von unterbesetzten Fachkräften viel besser zu leisten. Empathie kann man lernen, keine Sorge).
Da Eltern von den Grundlagen der Persönlichkeitsnormierung- Entschuldigung -optimierung überhaupt keine Vorstellung besitzen, kommt das Kind gleich in den Kindergarten. Dort lernt es, wie es sich zu verhalten hat, wie man sich dem Gruppendruck beugt und welche Fähigkeiten für die späteren Produktionsstätten gut sind.
Auch, wenn das Kind sechs Jahre alt ist, müssen sich Eltern keine Sorge machen. Das Kind geht in die Schule damit beide weiter arbeiten können. Arbeiten ist wichtig, wir bleiben sonst nie Exportweltmeister. In der Schule lernt es die weiterführenden Aspekte produktionsorientierter Staatsführung.
Wenn es gescheitete Eltern hat, sind die wohlhabend genug sich eine Privatschule zu leisten, in der weiterhin eine humanistische Bildung im Mittelpunkt steht. Alle anderen sind in einem Schulsystem gut aufgehoben, in dem zu wenige Lehrer über die Sommerferien freigestellt werden, um dann hoch motiviert anschließend in zu großen Klassen mit wenigen Lehrmitteln gut zu unterrichten.
Die Schwachen werden mittels der Hauptschulen in die niedrigen Produktionssektoren überführt oder starten den sozialen Abstieg.
Die Halbfertigen lässt man auf der Realschule experimentieren.
Die Starken kommen ins Gymnasium, vorausgesetzt ihre Eltern sind finanziell stark genug den Gruppenzwängen stand zu halten.
Die Wilden die was taugen können ihren Weg über den 2. Bildungsweg starten.
Zu Beginn der Ausbildung können die Eltern ihre Jugendlichen abholen und zu Ende finanzieren, bis die sich in den Produktionskreislauf eingefügt haben.
Die anderen müssen noch etwas warten, falls sie ihre Kinder überhaupt vermissen, bis das Studium absolviert ist. Also falls dafür Geld vorhanden ist. Aber die Auslese im Vorfeld sollte dieses Problem beseitigt haben.

Eine Kindheit, Stabilität eines Elternhaus werden furchtbar überschätzt. Diese Helikopter-Dinger, äh Eltern furchtbar anhänglich. Außerdem diese Ausländer… Am Schluss machen die, diese anderen Dinger, äh Kinder, noch bildungsfern.

NE! Also bitte schön? Eine Gehaltsangleichung für Mann und Frau, damit sowohl die Männer als auch die Frauen für die Kinderfrühversorgung da sein können und nicht die Frauen ins Häusliche gedrängt werden, das wäre doch keine Lösung. Oder gar nur noch einer arbeitet und der Staat zahlt für die ersten Jahre ein Betreuungsgeld, ähnlich wie in Frankreich und Österreich. Dann vermehrt sich der Pöbel ja, wie die Karnickel.

Ironie aus!

(Es liegt nicht an der Hitze, dass ich einen Programmpunkt der CSU verteidige, sondern an meiner Parteilosigkeit.)

11 Kommentare zu “Gott sei Dank!

  1. herrlich, lieber peter!!
    spricht mir auch aus der seele.
    (ich habe nur oft das gefühl, dass nicht viele so denken. und dass es „out“ ist, so zu denken. aber – hey.)
    liebe grüße!

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